Zuständig für die Evaluation und die Weiterentwicklung der schulischen Arbeit im MINT Bereich an der Rabanus-Maurus-Schule ist die Arbeitsgruppe MINT. Sie koordiniert zudem das vielfältige Angebot der Schule im MINT Bereich, sorgt für eine Vernetzung der Fächer untereinander und begleitet die Modernisierung der Fachräume und Sammlungen. In der Arbeitsgruppe MINT sind neben interessierten Kolleginnen und Kollegen die Vorsitzenden der Fachkonferenzen der Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Naturwissenschaften und Informatik, die Verantwortlichen für den Bereich Informationstechnische Grundbildung und für den Bereich Technik vertreten. Zu den Sitzungen sind zudem die Mitglieder der Eltern- und  Schülervertretung eingeladen.

Ansprechpartnerin für Fragen im MINT-Bereich: Dr. Christine Ziegler (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Profil des Faches Ethik

Ethikunterricht ist gemäß dem Hessischen Schulgesetz für Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die am konfessionell gebundenen Religionsunterricht nicht teilnehmen wollen oder können. Zur Teilnahme verpflichtet ist, wer sich vom Religionsunterricht aus Gewissensgründen abgemeldet hat oder aus anderen Gründen nicht an einem eingerichteten Religionsunterricht teilnehmen muss.
Das Fach Ethik wird in der gymnasialen Oberstufe der Rabanus-Maurus-Schule als Ersatz für das Fach Religion in Form eines Grundkurses angeboten. Das Fach kann nur als drittes, viertes oder fünftes Prüfungsfach gewählt werden.
Der Unterricht in Ethik dient der Erziehung zur ethischen Urteilsbildung und zum ethisch reflektierten Handeln. Er vermittelt das Verständnis für Wertvorstellungen und ethische Grundsätze und er eröffnet den Zugang zu ethischen, philosophischen und religionskundlichen Fragen.
Gegenstand des Ethikunterrichts sind die normativen Überzeugungen und Urteile der Schülerinnen und Schüler selbst und die Auseinandersetzung mit den philosophischen (und religiösen) Grundlagen menschlichen Selbst- und Weltverständnisses. Er führt in die Arbeitsweisen und in die Methodik der praktischen Philosophie ein und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Erkenntnis- und Urteilsvermögens auf.
Der Ethikunterricht thematisiert die Normgebundenheit menschlichen Handelns. Dieses Handeln steht einerseits im Kontext der Geschichte, der religiösen und der kulturellen Tradition, der Sozialisation und der persönlichen Erfahrungen des Handelnden, andererseits steht es - soweit es dem Handelnden verantwortlich zuzurechnen ist - unter dem Urteil von Selbstverpflichtungen, denen sich der Handelnde nicht nur aus Klugheit oder Opportunismus, sondern in bewusster Wahl des ethisch Vertretbaren und Geforderten unterstellen sollte.
Der Ethikunterricht sieht das Handeln der Menschen als personales und soziales Wesen unter demAnspruch situationsübergreifender Normen und überindividueller Problemsituationen. Daher bezieht sich der Ethikunterricht neben der eigentlichen Bezugswissenschaft Philosophie - soweit praktische Fragen behandelt werden - auch auf Bereiche der politischen Philosophie, der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialphilosophie, der Religionswissenschaften sowie auf die philosophisch-ethischen Implikationen der zunehmend bedeutsamer werdenden Naturwissenschaften (insbesondere Biologie, Medizin, Informationswissenschaften etc.). Auch Erkenntnisse der historischen Wissenschaften und der Soziologie der Moral und der Ethik selbst sind in den Unterricht einzubeziehen.
Verantwortliches Handeln und die Auseinandersetzung darüber sind in unserem Kulturkreis von der christlichen und humanistischen Tradition sowie der Tradition der klassischen Philosophie und der Aufklärung geprägt, was neben den letztgenannten säkularen Ethiken das Einbeziehen theologischer Ethiken erfordert, vor allem der christlichen Sozialethik.
Eine besondere Aufmerksamkeit kommt der Umweltethikzu. Sie stellt einen eigenen Verantwortungsbereich dar und befähigt Schülerinnen und Schüler, im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit Verantwortung für die Zukunft der humanen und außerhumanen Natur (namentlich der Tiere und Pflanzen und ihrer Lebensräume) zu übernehmen.

Grundlage: Kerncurriculum Ethik

News | Ethik

Erfolg beim Landeswettbewerb philosophischer Essay

Es_Wettbewerb_Henkel_201801.02.2018 | Die SchülerInnen unserer Philosophie-/Ethikkurse haben erfolgreich am Landeswettbewerb philosophischer Essay teilgenommen. Finn Limpert (E-11a) hat mit seinem Essay zur Frage „Sind gute Argumente erfolgreich?“ den ersten Platz in Hessen belegt. Eine weitere hervorragende Platzierung erreichte Chiara Maria Hack (Q3C), deren Essay den dritten Platz erreichte. Außerdem erhielten die Texte von Thorge Paschek (Q3A) und Maris Leibold (Q3A) einen Platz unter den zehn besten Essays.

 

Allgemeiner Gegenstandsbereich der Fächer des Fachbereichs II sind Fragen und Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens von Menschen. Die beteiligten Fächer setzen sich mit dieser Thematik jeweils unter ihren fachspezifischen Perspektiven auseinander: in Geschichte unter der Perspektive von Zeitlichkeit sowie von Kontinuität und Veränderung  in der Zeit, in Erdkunde insbesondere unter der Perspektive von Raum, räumlicher Veränderung und damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen, in Politik und Wirtschaft unter der Perspektive von Entscheidung und Gestaltung, in Religion unter der Perspektive des Glaubens sowie in den Fächern Ethik und Philosophie unter der Perspektive von moralischen Fragen, die in einer immer komplizierteren Welt Orientierung geben können.
Die Lernenden nehmen in der Auseinandersetzung mit konkreten Themen im Unterricht diese fachlichen Sichtweisen ein. Dabei erfassen sie die fachlichen Unterschiede, erkennen aber auch das Potential der wechselseitigen Ergänzungen. Damit werden den Schülerinnen und Schülern multiperspektivische Zugänge zum Verstehen und Beurteilen gesellschaftlicher Fragen und Probleme vermittelt.
Die in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern zu erwerbenden Kompetenzen stehen dabei in einem unmittelbaren Ergänzungsverhältnis zueinander. Sie ermöglichen es den Lernenden:

  • Fragen und Probleme des gesellschaftlichen Zusammenlebens aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu analysieren (Analysekompetenzen),
  • in der Auseinandersetzung mit diesen Fragen und Problemen zu eigenständigen, argumentativ begründeten Sach- und Werturteilen zu kommen und diese auf das eigene Weltverständnis zu beziehen (Urteils- und Orientierungskompetenzen),
  • auf der Basis der eigenen Sach- und Werturteile Möglichkeiten gesellschaftlicher Partizipation zu nutzen und Entscheidungen zu treffen (Handlungskompetenzen),
  • Quellen und Medien fachgerecht zu nutzen, eigene Interessen im Lernfeld aktiv zu verfolgen, sich selbstständig zu fachlichen Fragen zu informieren sowie eigene Urteile öffentlich vertreten zu können (methodische und kommunikative Kompetenzen).

Die Notwendigkeit einer an Normen orientierten Werteerziehung - und damit nach einer gemeinsamen Basis im Zusammenleben – ist aufgrund des gesellschaftlichen Wandels im 21. Jahrhundert stark gewachsen.
In diesem Zusammenhang bezieht sich unsere Schule auf die christlich-abendländische Kultur auf der Grundlage einer pluralen, rechtsstaatlich und demokratisch verfassten Gesellschaft. In dieser Tradition wird der Würde und der Freiheit des Menschen ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Auch im Kontext der Erziehung hat sich zu bewähren, dass jeder Mensch eine Würde hat, die das Zusammenleben positiv gestaltet und beeinflusst. Hier muss Platz bleiben für eine in ihren Fehlern und ihrer Verletzlichkeit erfassbare Welt, die Raum für Entwicklung und Gestaltung lässt, für Individualität und Originalität.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Als MINT freundliche Schule wollen wir ein vertieftes Interesse an naturwissenschaftlich-technischer Bildung bei unseren  Schülerinnen und Schülern wecken und entsprechende Begabungen früh und kontinuierlich fördern. Dies erreichen wir durch einen qualitativ hochwertigen und vernetzten Regelunterricht und durch eine Vielzahl darüber hinaus gehender Angebote wie vertiefenden Wahlunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Teilnahme an Wettbewerben, Nutzung  außerschulischer Kooperationen und die Umsetzung eines Konzeptes zur Informationstechnischen Grundbildung.

 
MINT_Regelunterricht
 
MINT_Wahlunterricht
 
MINT_Wahlunterricht_Informatik
 
MINT_Informationstechnische Grundbildung
Regelunterricht
in den MINT Fächern
Wahlunterricht
Naturwissenschaften/Ökologie
Wahlunterricht
Informatik
Informationstechnische
Grundbildung
 
MINT_Arbeitsgemeinschaften
 
MINT_Wettbewerbe
 
MINT_Kooperationen
Arbeitsgemeinschaften
im MINT-Bereich
Wettbewerbe
im MINT-Bereich
Kooperationen
im MINT-Bereich

Koordiniert werden die Angebote durch die Arbeitsgruppe MINT.

hohmann_kripo_2018_0114.02.2018 | Am 30.01.2018 fand in der Aula der Rabanus-Maurus-Schule eine Informationsveranstaltung mit Kriminalhauptkommissar Marco Hohmann vom Polizeipräsidium Osthessen statt. Eingeladen waren insbesondere Eltern, aber auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7. Bei der gut besuchten Veranstaltung berichtete Herr Hohmann über die Gefahren, die im Internet lauern.

patronatsfest_2018_02310.02.2018 | Im Jahr 2018 blickt das Domgymnasium auf eine 1270-jährige Schultradition seit der Gründung der Klosterschule 748 n. Chr. durch Sturmius zurück. Traditionell beging die Schule am vergangenen Freitag, 09.02.2018, ihr alljährliches Patronatsfest.
| Pressebericht Fuldaer Zeitung (10.02.2018)
| Pressebericht Osthessennews (10.02.2018)
| Bildergalerie (Fotos: Christian Redweik)
| Bildergalerie zum Download (hochauflösend)