"Jugend debattiert" am Domgymnasium
Schulentscheid der Jahrgangsstufe 11 am Dienstag, 17. Februar 2009

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Simon Weber Schulsieger im Oberstufenwettbewerb von „Jugend debattiert“ am Domgymnasium
„Eine offene Gesellschaft braucht eine offene Debattenkultur“, dieser Satz könnte als Leitgedanke für den Wettbewerb „Jugend debattiert“ dienen, dessen Oberstufenfinale an der Rabanus-Maurus-Schule (Domgymnasium) stattfand. Hier standen sich die Klassensiegerinnen und Klassensieger der Stufe 11 in einer Debatte zum Thema „Soll die 5%-Hürde bei Bundestagswahlen abgeschafft werden?“ gegenüber.
Der von der Hertie-Stiftung initiierte Redewettstreit stellt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sprachlichen und politischen Bildung junger Menschen dar. Ausgehend von dem Grundgedanken, dass Demokratie nicht nur in der Theorie erklärt, sondern auch in der Praxis gelebt werden muss, werden hier die Kunst des Debattierens und des kritischen Zuhörens eingeübt. In speziellen Rhetorikseminaren ausgebildete Deutschlehrkräfte bereiten Schülerinnen und Schüler im Klassenverband auf Streitgespräche vor. Im Schulfinale werden dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Kreisentscheid im Fuldaer Stadtschloss ermittelt.
Die hohe Qualität der Debattenbeiträge machte es der aus Pädagoginnen und Pädagogen gebildeten Jury (Frau Heucke, Frau Füller, Frau Muhl und Projektleiter Herr Zirpins) nicht leicht, Sieger zu ermitteln. Letztlich konnten sich Simon Weber (11a) und Lena Larbig (11e) durchsetzen. Mitte März werden sie das Domgymnasium im Kreisentscheid vertreten.