Das Domgymnasium ist eine der ältesten Schulen in Deutschland. Seine Wurzeln gehen zurück auf die Klosterschule des Benediktinerstifts Fulda im Jahr 748 n.Chr.

Seit 1835 wurde am Todestag des Schulpatrons Rabanus Maurus, dem 4. Februar, von der Schulgemeinde ein festlicher Gottesdienst zu Ehren des Schulpatrons Rabanus Maurus gehalten.

Unterbrochen vom Ersten Weltkrieg nahmen Lehrer und Schüler 1922 den Rabanustag als ureigensten Festtag wieder in den Schuljahresablauf auf. Dem Gedenkgottesdienst folgte von nun an eine Feierstunde mit der Festrede eines Lehrers, Gedichtvorträgen und musikalischen Darbietungen von Schülern. Diese Feiern wurden in den folgenden Jahren durch Aufführungen der Schultheatergruppe ergänzt.

Am 4. Februar 1946, nach den Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft, setzte unsere Schule die ihr liebgewordene Tradition der Rabanusfeiern wieder fort. Angeregt durch Prof. Dr. Dr. Ranfft standen von nun an in jährlicher Regelmäßigkeit Rabanus' Persönlichkeit und Bedeutung im Mittelpunkt der Patronatsfeiern.

Seitdem bildet die Feier am Rabanustag einen festlichen Höhepunkt im Schulleben, der seit dem Jahr 2007 durch die feierliche Ehrung der silbernen, goldenen und diamantenen Abiturjubilare ergänzt wird.

patronatsfeste_bildergalerien