Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,

der Weg in die Berufswelt ist für viele Jugendliche mit Herausforderungen und oft auch mit Umwegen verbunden. Die Jugendlichen bei diesem ersten Schritt in ihr Erwerbsleben durch qualifizierte Informationen und Angebote zu unterstützen, muss daher für uns ein wichtiges Ziel sein. Mit dem Angebotsverzeichnis „Berufswahl Aktiv" wollen wir die "Aktionswochen Ausbildung" verstetigen und dieses Ziel fördern. Im Ergebnis soll so ein wichtiger Beitrag zu der Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit (OloV) resultieren.

Dieses neue Verzeichnis „Berufswahl Aktiv" beschränkt sich mit seinen Angeboten und Inhalten nicht auf ein bestimmtes Zeitfenster im Jahr. Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Akteure, die die Berufswahl junger Menschen fördern, können ganzjährig mit den Anbietern in Kontakt treten und individuelle Absprachen zur Durchführung von Veranstaltungen und Maßnahmen treffen oder neue Aktivitäten gemeinsam starten. Darüber hinaus soll "Berufswahl Aktiv" direkte Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, Betrieben und Institutionen schaffen.

Schülerinnen und Schülern bieten wir die Möglichkeit, Berufe aus „erster“ Hand kennen zu lernen und sich umfassend über alle Themen rund um die Ausbildung zu informieren. Das Informationsangebot richtet sich aber auch an Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer als die entscheidenden Multiplikatoren im Berufswahlprozess der Jugendlichen.

Mehr als zweihundert Angebote spiegeln das außerordentliche Engagement der regionalen Wirtschaft im Bereich der Ausbildung. Das Angebotsverzeichnis "Berufswahl Aktiv" ist damit auch ein Bekenntnis der Bildungsregion Osthessen gegenüber allen ausbildungsplatzsuchenden jungen Menschen.
www.berufswahl-aktiv-fulda.de/

Warum gibt es Berufsorientierung in der Schule?
Seit Beginn der Schulpflicht hat jede Schülerin, jeder Schüler erfahren müssen, dass die Schulzeit begrenzt ist. Dieses Ende signalisiert jedem von euch den Übergang von der Schulzeit in das berufliche Leben. Auf diesen Übergang sollte heutzutage jede Schülerin und jeder Schüler gut vorbereitet werden und sein.
Die Schule hat also die Aufgabe, dich auf dein weiteres Leben vorzubereiten, dir Chancen zu eröffnen, einen Beruf oder Arbeitsplatz zu bekommen und dir Hilfen zum Leben zu geben. Diesen Teil der schulischen Allgemeinbildung nennt man Berufsorientierung.
Im  Mittelpunkt der Berufsorientierung steht der Erwerb von Kompetenzen, die für die spätere berufliche Entwicklung wichtig sind. Erste Kompetenzen erhältst du z.B. durch das Durchführen von Betriebsbesichtigungen, Schnuppertagen und Praktika, durch das Erarbeiten verschiedener Berufsbilder und durch das Üben erster handwerklicher Grundfertigkeiten.
Nach und nach lernst du, welche unterschiedlichen Berufe es gibt, welche Anforderungen daran gestellt werden und welche handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigt werden. Gleichzeitig erkennst du aber auch, welche Stärken du mitbringst, an welchen Schwächen du noch arbeiten kannst und welcher Beruf oder welcher weiterer Bildungsweg zu dir passt. Dabei kannst du  die Unterstützung von verschiedenen Personen, wie z.B. deinen Eltern, deinen Lehrern oder den Berufsberatern der Agentur für Arbeit, nutzen. Somit entwickelst du selbst deinen persönlichen Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt.
www.olov-fulda.de

Struktur dualer Studienangebote

Duales Studium – ausbildungsintegrierend
Ein ausbildungsintegrierendes Duales Studium verbindet das Studium an einer Berufsakademie oder Hochschule mit einer beruflichen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Sie erwerben damit neben dem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss noch einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf.

Duales Studium – praxisintegrierend
Ein praxisintegrierendes Duales Studium kombiniert das Studium an einer Hochschule oder einer Berufsakademie mit längeren Praxisphasen im Betrieb. Studierende erwerben so einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss aber keinen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

Duales Studium – berufsintegrierend
Ein berufsintegrierendes Duales Studium richtet sich vor allem an Studieninteressierte mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung. Das Studium dient meist der beruflichen Weiterbildung und verbindet eine Duales Studium mit einer Tätigkeit im Beruf unter Wahrung des inhaltlichem Bezug der Praxis im Unternehmen zum Studium.
Abgrenzung Bachelor - und Masterabschluss
Der Bachelorstudiengang konzentriert sich auf die wissenschaftlichen Grundlagen eines Faches, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene bzw. praxisorientierte Schlüsselkompetenzen. Masterabschlüsse werden nach den Profiltypen "stärker anwendungsorientiert“ und "stärker forschungsorientiert“ differenziert. Bei der Bezeichnung der Abschlüsse gelten die „Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) für Bachelor- und Masterstudiengänge“. Unterschiedliche Profile der Studiengänge drücken sich in den Abschlussbezeichnungen aus. Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung nach dem Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt. Für Weiterbildungsstudiengänge und nicht-konsekutive Masterstudiengänge dürfen auch Abschlussbezeichnungen verwendet werden, die von den

www.dualesstudium-osthessen.de

* Downloads zum Betriebspraktikum

R. Bauer
Koordinator Berufs- und Studienorientierung