Das Fach Physik wird an der Rabanus-Maurus-Schule von der Klasse 6 bis zur Einführungsphase im Modell G8 durchgehend unterrichtet. Dabei wird in Klasse 6 epochal unterrichtet.
Im Modell G9 findet im Gegensatz zum anderen Modell kein Physikunterricht in der Klasse 8 statt.
In der Qualifikationsphase ist Physik ein Wahlfach. Dadurch kommen regelmäßig Grundkurse und Leistungskurse zustande.
Da auf der einen Seite in der Physik das Experiment und auf der anderen Seite Modelle zur Beschreibung von Phänomenen stehen, bietet sich die Chance, Theorie und Praxis miteinander zu vergleichen, und so Aussagen und Beschreibungen stetig weiter zu konkre-tisieren.   
Zusätzlich zum Fach Physik bietet die Rabanus-Maurus-Schule Unterricht im Fach Natur-wissenschaften ab Klasse 8 als Wahlfach neben Griechisch und Französisch an. Hier haben diejenigen Schülerinnen und Schüler mit einer Begabung im naturwissenschaftlichen Bereich die Möglichkeit, weitere Schwerpunkte zu setzen. In der Einführungsphase liegt der besondere Schwerpunkt dabei auf der Physik und insbesondere dem Energiebegriff. Da das Thema Energie praktisch täglich in den Massenmedien angesprochen wird, bietet dieser Teil des Unterrichts die Möglichkeit, sich intensiv mit aktuellen Problemen wie z.B. Kernenergie oder erneuerbaren Energieformen auseinanderzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler der Rabanus-Maurus-Schule haben zusätzlich jährlich die Möglichkeit, an der internationalen Physikolympiade teilzunehmen.
Des Weiteren steht die Schule in ständigem Kontakt zu verschiedenen Hochschulen, die regelmäßig Physik-Workshops anbieten, um auf diese Weise den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die moderne Forschung bieten zu können.

News | Physik

An der Rabanus-Maurus-Schule kann das Fach Naturwissenschaften/Ökologie  als Wahlunterricht belegt werden. Der dreistündige Wahlunterricht beginnt sowohl in G8 als auch in G9 ab der Klasse 8 und wird bis zur E-Phase durchgängig unterrichtet. Das Besondere am Wahlunterricht Naturwissenschaft ist, dass er von den vier Fachdisziplinen Biologie, Erdkunde, Chemie und Physik gestaltet wird. Pro Schuljahr beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler somit zusätzlich zum regulären Fachunterricht mit einer dieser Fachdisziplinen. Die Curricula dieser verschiedenen Fachdisziplinen sind aufeinander abgestimmt.
Neben der Vertiefung fachspezifischer Inhalte liegt der Schwerpunkt auf der ökologischen Betrachtung der behandelten Themenfelder. Durch den Focus auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage fundierten Wissens zur aktiven und eigenverantwortlichen Gestaltung der Zukunft befähigt werden.
Im Abschlussjahr des Wahlunterrichts nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einer  einwöchigen Studienfahrt mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunktthema teil.

Übersicht über die einwöchigen Studienfahrten im Rahmen des Wahlunterrichts Naturwissenschaften/Ökologie

Zeitraum der Exkursion

Betreuende Lehrkräfe

Stufe/ Kurse

Thematische Schwerpunkte

Besichtigungshighlights

Epochenwoche 2006

Böttcher, Ziegler, Wehner

3 Kurse

Klasse 11

Gewässerökologie der Nordsee

Fischland-Dars-Zingst

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Kranich-Informationszentrum Groß-Mohrdorf

Halbinsel Zingst

Besucherzentrum  Darßer Arche

Küstenregion Darß  - dynamische Landbildung und Landabtragung

Boddenküste

Epochenwoche 2007

Enders, Hagenau

2 Kurse,

Klasse 11

Erneuerbare Energien

Berlin

Schülerlabor Solartechnik des Deutschen Luft- und Raumfahrtszentrums, Schülerlabor Solartechnik der FU,  Deutsches Technikmuseum, Historischer Stadtrundgang,

Epochenwoche 2008

Beschorner,

Häuser

2 Kurse,

Klasse 11

Erneuerbare Energien

Berlin

Schülerlabor Solartechnik Berlin, Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum, Deutsches Technikmuseum, Historischer Stadtrundgang,

Epochenwoche 2009

Häuser, Beschorner

2 Kurse,

Klasse 11

Erzeugung elektrischer Energie,

Lausitz

Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Windpark Klettwitz, Solarpark Finsterwalde, Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Moritzburg mit Dampfeisenbahn, Naturparadies Grünhaus, auf den Spuren des Wolfes

Epochenwoche

2010

Häuser, Goldbach

3 Kurse,

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Lausitz

Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Windpark Klettwitz, Solarpark Finsterwalde, Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Moritzburg mit Dampfeisenbahn, Naturparadies Grünhaus, auf den Spuren des Wolfes

Epochenwoche

2010

Beschorner, Koch, Kramß

2 Kurse

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Senftenberg, Ueckermünde Berlin

Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Auf den Spuren des Wolfes, Historische Hafenrundfahrt in Berlin, Historisch-technisches Museum und Phänomenta auf Usedom Peenemünde, ökologischer Strandspaziergang

Epochenwoche 2011

Häuser, Winciers

3 Kurse,

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Lausitz

Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Windpark Klettwitz, Solarpark Finsterwalde, Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Moritzburg mit Dampfeisenbahn, Naturparadies Grünhaus, auf den Spuren des Wolfes

Epochenwoche 2012

Beschorner, Koch, Beckmann, Erfurth

3 Kurse,

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Senftenberg, Ueckermünde Berlin

Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Windpark , Solarpark, Tropical Islands, Phänomenta auf Usedom Peenemünde, ökologischer Strandspaziergang , auf den Spuren des Wolfes, Deutsches Technikmuseum

Epochenwoche 2013

Häuser, Beschorner, Unger

2 Kurse

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Senftenberg

Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Windpark Klettwitz, Solarpark Finsterwalde, Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Moritzburg mit Dampfeisenbahn, Naturparadies Grünhaus, Auf den Spuren des Wolfes

Epochenwoche 2014

Beschorner, Oelze

2 Kurse

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Senftenberg, Berlin

Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Solarpark, Förderbrücke F6O, auf den Spuren des Wolfes, Deutsches Technikmuseum, historische Wanderung durch Berlin, Olympiastadion

Epochenwoche 2015

Beschorner, Kyas, Schotte

2 Kurse

E-Phase

Erzeugung elektrischer Energie,

Cottbus, Berlin

Branitz-Park, Braunkohlekraftwerk und Tagebau, Förderbrücke F6O, Dresden, Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, auf den Spuren des Wolfes, Spreewald, Deutsches Technikmuseum, historische Wanderung durch Berlin

Epochenwoche 2016

Beschorner, Goldbach

2 Kurse

E- Phase

Ökologie einer Insel

Hörnum/Sylt (DJH)

Ellenbogen, Morsumkliff, Dünenwanderung, Erlebniszentrum Naturgewalten, Westerland, Naturzentrum-Braderup

Epochenwoche 2017

Böttcher, Stey

2 Kurse

E- Phase

Ökologie einer Insel

Hörnum/Sylt (DJH)

Ellenbogen, Morsumkliff, Dünenwanderung, Erlebniszentrum Naturgewalten, Westerland, Naturzentrum-Braderup

Profil des Faches Mathematik

Das Fach Mathematik hat neben dem Fach Deutsch als Pflichtfach in der gesamten Schullaufbahn für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Bedeutung. Es wird im Abitur mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung abgeschlossen. Ziel des Faches ist es, allen Schülerinnen und Schülern zur Bewältigung sämtlicher Probleme des Alltags eine gute Basis an mathematischen Inhalten sowie Denk- und Vorgehensweisen zu vermitteln. Somit wird die Grundlage für ein späteres naturwissenschaftliches bzw. mathematisches Studium geschaffen.

Mathematisch interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler können im Laufe des Schuljahres an verschiedenen Mathematikwettbewerben teilnehmen: dem Känguru-Wettbewerb, der Mathematik-Olympiade und dem Bundeswettbewerb Mathematik. Neben diesen für alle Jahrgangsstufen offenen Wettbewerben gibt es auch klassenspezifische, hierzu zählt in Klasse 8 der Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen, der in der ersten Runde als Klassenarbeit geschrieben wird. Ein bedeutender Wettbewerb in der Oberstufe ist der Tag der Mathematik, der jährlich als Teamwettbewerb Oberstufenschüler der Leistungskurse herausfordert.

Eine Besonderheit im Mathematikunterricht der Rabanus-Maurus-Schule ist der Einsatz eines CAS-Systems in der Einführungsphase. Diese speziellen Taschenrechner werden allen SchülerInnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu den mathematischen Fertigkeiten ermöglicht das CAS-System eine übersichtliche Erfassung und Auswertung auch komplexer Anwendungsaufgaben. Nach der Einführungsphase können die Schüler entscheiden, ob sie den CAS-Rechner bei Grundkurseinwahl auch in der Qualifikationsphase weiterverwenden möchten (CAS-Abitur).

Volker Scholz, StR


Im Fach Mathematik benötigen die Schülerinnen und Schüler immer wieder Kenntnisse und Fertigkeiten der vergangenen Jahrgangsstufen. Solches Wissen ist nur verfügbar, wenn es wiederholt und bei neuen Lerninhalten angewendet wird.
Um unseren Schülern eine Hilfe für die Wiederholung und Sicherung von Grundwissen zu geben, sind im Folgenden Beispielaufgaben mit Lösungen zusammengestellt. Dabei erhebt die Sammlung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Grundwissen am Ende der Kl. 4
Grundwissen am Ende der Kl. 5
Grundwissen am Ende der Kl. 6

Alternativ eignen sich Angebote von Verlagen, die das Grundwissen noch einmal zusammenfassen und kostenlose Angebote im Internet. 

Weitere Informationen rund um die Mathematik an der RMS:

Kompetenztests / Lernstandserhebungen

- Mathematik-Wettbewerbe

- Wettbewerbserfolge

- Mathematik-Softwaretipps

News | Fachschaft Mathematik

Hessenentscheid Mathematik der Klassen 8

Mathematikwettbewerb2016_8_Hanau23.05.2016 | Luisa Frohnapfel aus unserer Klasse 8a nahm am vergangenen Wochenende erfolgreich am Hessenentscheid Mathematik der Klassen 8 in Hanau teil.

Beim Tag der Mathematik erfolgreich

tag_der_mathematik_2016a15.03.2016 | Am vergangenen Samstag fand der 25. Tag der Mathematik des Zentrums für Mathematik (www.z-f-m.de) statt. Die Rabanus-Maurus-Schule ging mit zwei Teams der Mathematik-Leistungskurse der Q2 in Begleitung ihrer Lehrkräfte Sabine Dorant und Peter Häuser an den Start.
| Presseartikel FZ (16.03.2016)

Deutlicher Sieger im Gruppenwettbewerb

fz_20150311_kl12.03.2015 | Am vergangenen Wochenende nahmen einige unserer Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer StR Rene Wienciers am 24. Tag der Mathematik in Hünfeld teil. Aus dem Gruppenwettbewerb gingen sie mit 42 Punkten als deutliche Sieger hervor.
| Presseartikel FZ (11.03.2015)

Tag der Mathematik

tag_der_mathematik_2014_0124.03.2014 | "Die Schüler rechneten, bis die Köpfe rauchten." Andreas Hornig und Sophie Eckerscham belegten die Plätze zwei und drei.
| Hünfelder Zeitung

Profil des Faches Informatik

In der Mittelstufe besteht an der Rabanus-Maurus-Schule das Angebot einer Arbeitsgemeinschaft zur informationstechnischen Grundbildung (EDV-AG). In diesem Rahmen werden Grundkenntnisse in der Bedienung von Computern (Betriebssystem, Arbeit mit Dateien, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Erstellen von elektronischen Präsentationen, ...) vermittelt; entsprechende Inhalte sind auch Bestandteile der Lehrpläne verschiedener Unterrichtsfächer.

Das Unterrichtsfach Informatik wird in der Einführungsphase der Oberstufe zweistündig als Grundkurs im Rahmen des Wahlunterrichts angeboten. Gemäß Lehrplan ist es Ziel des Unterrichts in der Einführungsphase, "die unterschiedlichen inhaltlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler einander anzugleichen, einen Überblick über das Fach Informatik zu liefern und ... Grundlagen für [die Weiterarbeit im] Fach Informatik in der Qualifikationsphase zu schaffen".
Unterrichtsgegenstand des ersten Halbjahrs ist das Informationssystem Internet, einen Schwerpunkt bildet dabei das Erlernen der Textauszeichnungssprache HTML.
Im zweiten Halbjahr erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der Programmierung, in der Regel anhand der Programmiersprache JAVA.

Die Grund- und Leistungskurse der Qualifikationsphase werden an der Winfriedschule angeboten.

Links:

HTML-Kurs der Schule am Ried:
http://www.wspiegel.de/kurs/kurs.htm

phase 5 html Editor:
http://www.phase5.info/

JAVA:
http://www.oracle.com/technetwork/java/javaee/downloads/index.html

Java-Editor:
http://javaeditor.org/doku.php?id=de:java-editor

Profil des Faches Chemie (G8/G9)

Das Fach Chemie wird in der Rabanus Maurus Schule ab der Jahrgangsstufe 7 (G8) bzw. ab der Jahrgangsstufe 8 (G9) mit jeweils 2 Wochenstunden unterrichtet. Der Chemieunterricht erfolgt bis zum Erreichen der Qualifikationsphase im Klassenverband. Anschließend wird er als Wahlunterricht bis zum Abitur angeboten. Hier bietet sich die Möglichkeit, Chemie als  dreistündigen Grundkurs oder fünfstündigen Leistungskurs zu belegen.
Für naturwissenschaftlich besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bietet die Rabanus Maurus Schule zudem einen dreistündigen Ökologiekurs im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts in der Sekundarstufe I an. Die Schülerinnen und Schüler können hier praxisorientiert arbeiten und sich u.a. mit ökologischen Zusammenhängen der Themengebiete Erde, Wasser und Luft beschäftigen.
Im Zentrum des Chemieunterrichts steht die Lehre vom Aufbau, der Umwandlung und dem Verhalten von Stoffen. Mit Hilfe von chemischen Erkenntnissen sollen Schülerinnen und Schüler lernen, Naturphänomene zu verstehen und die Bedeutung der Naturwissenschaft Chemie für unseren Alltag zu begreifen.
Die Entwicklung von Umweltbewusstsein und einem Verständnis für ökologische und auch technische Prozesse ist uns wichtig. Unter diesem Aspekt sind auch außerunterrichtliche Aktivitäten wie z.B. der Besuch eines chemischen Industriebetriebes, einer Forschungseinrichtung oder einer naturwissenschaftlich orientierten Hochschule möglich. Ferner können sich interessierte Schülerinnen und Schüler an ausgeschriebenen Wettbewerben (Chemie Olympiade, Dechemax Chemiewettbewerb, Jugend forscht etc.) engagieren.

Chemie – Was ist das?

Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Lehre zum Aufbau, zur Umwandlung und dem Verhalten von Stoffen anhand vorgegebener Gesetzmäßigkeiten beschäftigt. Die chemischen Gesetzmäßigkeiten sind dabei sowohl in den Weiten unserer Galaxis als auch in unseren Körpern und unmittelbaren Umgebung gültig. Jede Änderung der sichtbaren Welt – sei es das Sieden von Wasser oder die Farbänderung von Blättern im Herbst – hat ihre Ursache im Kosmos der Atome und Moleküle.
Darüber hinaus ist die Anwendung bzw. der Gebrauch chemischer Produkte in nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken. Medikamente, Reinigungsmittel, Körpepflegeprodukte, Kunststoffe oder Farbstoff sind fester Bestandteil unseres Alltags geworden.
Mit Hilfe von chemischen Erkenntnissen können wir sowohl die Eigenschaften von Stoffen und deren Verhalten als auch Naturphänomene erklären und verstehen. Ferner können maßgeschneiderte Stoffe oder Materialien für bestimmte technische oder medizinische Anwendungsgebiete hergestellt bzw. entwickelt werden.
Doch leider gibt es auch Chemikalien, die uns und unserer Umwelt Schaden zufügen können. Es liegt also in unserem eigenen Interesse die weitreichenden negativen als auch positiven Auswirkungen zu verstehen, die Chemikalien und die Chemie auf unser Leben haben können.

C. Bellinger


Chemie Wettbewerbe

Die Rabanus-Maurus-Schule bietet für interessierte und naturwissenschaftlich begabte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit im Bereich Chemie an renommierten Wettbewerben teilzunehmen.

1.    Chemie – mach mit!
Der Wettbewerb „Chemie - mach mit!“ Richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Er wird veranstaltet vom Hessischen Kultusministerium in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Didaktik der Chemie) und dem FCI (Fond der Chemischen Industrie).
Im Wettbewerb treten dann die Schülerinnen und Schüler in der Regel in Teams mit max. 3 Personen gegeneinander an. Dabei sind Aufgaben zu lösen, die auf der Internetseite des Wettbewerbs veröffentlicht werden. Bei den Aufgaben handelt es sich um Experimente, die entweder zu Hause unter Aufsicht der Eltern oder aber in der Schule in Anwesenheit eines Chemielehrers durchgeführt werden können.
Nach der Durchführung der Experimente sind diese zu Protokollieren und dem Chemie-mach-mit-Team einzusenden.
Am Ende der Wettbewerbsrunde erhalten alle Teilnehmer/innen, deren Arbeiten eine vom Chemie-mach-mit-Team festgelegte Qualitätsstufe erreicht haben (in der Regel ab 30-40% der maximalen Punktzahl), eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb.
Die besten Arbeiten werden im Rahmen einer Siegerehrung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main prämiert und erhalten Buch- und weitere kleine Sachpreise.
Für eine kleine, begrenzte Anzahl der besten Teilnehmer/innen besteht außerdem die Möglichkeit, an einem Experimentalpraktikum an der Universität in Mainz teilzunehmen.
Der Wettbewerb findet insgesamt zweimal im Jahr statt. Die Aufgaben erscheinen jeweils am 15. Februar und am 15. September (im Internet und an allen hessischen Schulen mit Sekundarstufe I).
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.chemie-mach-mit.de/html/home.htm
 
2.    Chemie Olympiade
Das Deutsche Auswahlverfahren zur Internationalen Chemie Olympiade ist ein jährlich bundesweit durchgeführter Wettbewerb, dessen Aufgabe in der Ermittlung des deutschen Auswahlteams, bestehend aus vier Olympioniken, für die Internationale Chemie Olympiade liegt. Der Wettbewerb ist vom Anspruch her in der Regel für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an allgemeinbildenden Gymnasien ausgelegt. Es gibt jedoch keine festgelegte Altersgrenze, sodass bei entsprechender Begeisterung und Engagement auch jüngere Teilnehmer durchaus erfolgreich teilnehmen können.
Um das Deutsche Team für die Internationale Chemie Olympiade auszuwählen, veranstaltet das IPN (Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften) 4 Auswahlrunden um aus allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die besten Chemie-Olympioniken auszuwählen. Die ersten beiden Runden finden dabei auf Landesebene statt, die 3. Und 4. Runde auf Bundesebene.
Die 1. Runde wird in Form einer Hausarbeit abgelegt. Ab einer bestimmten Punktzahl in der ersten Runde (meist 50%) wird man für die 2. Runde zugelassen.
Die 2. Runde findet in Form einer dreistündigen Klausur statt. Die bundesweit 60 Besten (+ Quotenregelungen, damit alle Bundesländer vertreten sind) werden dann zur 3. Runde eingeladen.
In der 3. Runde werden die Kandidaten dann zu einem einwöchigen Seminar nach Göttingen eingeladen. Hierbei wird den Schülerinnen und Schülern ein tieferer Einblick in die theoretische Chemie gewährt. Parallel zum chemischen Teil des Seminars werden auch umfangreiche Freizeitmöglichkeiten geboten, wodurch Kontakte und intensive Freundschaften unter den Chemiebegeisterten aufgebaut werden können. Nach dem Seminar wird in zwei theoretischen Klausuren über das Weiterkommen entschieden.
Die 4. und letzte nationale Runde findet in Kiel statt, wo die 15 restlichen Kandidaten einer theoretischen und praktischen Klausur unterzogen werden, bis am Ende die vier nationalen Kandidaten feststehen. Diese Veranstaltung läuft wiederum im Rahmen einer einwöchigen Veranstaltung ab. Im Gegensatz zur dritten Runde wird hierbei allerdings der Schwerpunkt auf die praktische Chemie gelegt. Die vier besten Kandidaten vertreten dann Deutschland in der internationalen Chemie-Olympiade.

Weitere Informationen unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Chemie-Olympiade
https://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/icho/

News | Chemie

Die Kunst des Klebens

labortag2018_e10b18.06.2018 | Labortag der E10b im Schülerlabor in Frankfurt. Am 13.06.2018 besuchte die Klasse E10b gemeinsam mit den Chemielehrern Frau Pfeifer und Herr Bellinger das Schülerlabor in Frankfurt. Dort führten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Studierenden der Goethe-Universität verschiedene Versuch rund um die Kunst des Klebens durch. So stellten sie unter anderem aus gelatinehaltigen Gummibärchen bzw. Milch, Essig und Backpulver Klebstoffe her, um verschiedene Materialien zusammenzufügen.

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Erfolgreich bei anspruchsvollem Chemie-Wettbewerb

aaron_wehner_wettbewerb201729.12.2017 | Aaron Wehner, Schüler der Q3, hat in Hausarbeit anspruchsvolle Aufgaben zur Chemie schulischer Gegenstände wie Kreide, Bleistifte, Tintenlöscher oder Textmarker lösen und sich für die zweite Auswahlrunde zur Internationalen Chemie-Olympiade qualifizieren können. Die Themen hatten größtenteils universitäres Niveau und mussten in eigenständigem Literaturstudium erarbeitet werden.

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Klasse 9b tauscht Klassenraum mit echtem Chemielabor

fresenius2012Am 18. April 2012 reiste die Klasse 9b der Rabanus- Maurus- Schule zum Chemieunterricht nach Wiesbaden ins Institut Fresenius. Schon um 7.30 Uhr startete die Klasse pünktlich mit dem Reisebus zu ihrer Exkursion. 23 Schülerinnen und Schüler und 2 Lehrkräfte freuten sich auf einen interessanten und lehrreichen Tag.

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De ganze Daag Chemie – Ein Tag im Leben eines Chemikers

chemie_03_2013bAm 14.03.2013 begaben sich 24 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Chemie auf eine Exkursion ins Institut Fresenius nach Idstein. Fresenius ist ein Dienstleistungsunternehmen, welches zu den weltweit führenden Betrieben im Bereich Prüfen und Testen zählt. Untersucht werden in den zahlreichen Laboratorien des Instituts u.a. Nahrungsmittel, Kosmetika, Farbstoffe und vor allem Trinkwasserproben. Für den Leistungskurs Chemie des Domgymnasiums, unter der Leitung von Herrn Christian Bellinger, eröffnete die Exkursion u.a. vielfältige Möglichkeiten Chemie hautnah zu erleben und sich über praktische und alltägliche Anwendungsgebiete chemischer Analysen zu informieren.

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Profil der Faches Biologie

Die Biologie ist eine Naturwissenschaft, die sich in erster Linie mit den lebenden Organismen beschäftigt. Sie prägt wie andere Naturwissenschaften wesentlich unsere heutige Gesellschaft und unsere kulturelle Identität.
Das Wechselspiel zwischen neuen biologischen Erkenntnissen und ihrer technischen Anwendung bewirkt Fortschritte auf vielen Gebieten, deren Nutzen und Risiken abgewogen werden müssen. Der Biologieunterricht  vermittelt anschlussfähiges Orientierungswissen, das den Schülern die Teilnahme an aktuellen öffentlichen Diskussionen und an wichtigen Entscheidungsprozessen mit biologischen Inhalten ermöglichen soll.
Die unmittelbare Begegnung mit der Schönheit und Vielfalt der Natur, das Erleben von Tieren und Pflanzen in ihren Lebensräumen, Kenntnisse über ihre Komplexität und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten stärken nicht nur den emotionalen Bezug zur Tier- und Pflanzenwelt, sondern fördern auch das Verantwortungsbewusstsein der Heranwachsenden.
Da der Mensch selbst Gegenstand des Biologieunterrichtes ist, kann dieser die Schülerinnen und Schüler zu einem gesundheitsbewussten und umweltverträglichen Handeln sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Verantwortung motivieren.
Im Biologieunterricht erfahren die Lernenden wie wissenschaftliche Kenntnisse gewonnen werden und auf welchen Voraussetzungen sie beruhen. Der naturwissenschaftliche Erkenntnisweg wird mit den Schülerinnen und Schülern  an konkreten Unterrichtsinhalten praktiziert. Sie lernen zudem fachspezifische Arbeitstechniken und Methoden kennen und wenden sie zum Teil selbst an. Das Arbeiten mit Modellvorstellungen und der häufige Wechsel zwischen verschiedenen Organisationsebenen (z.B. Zellen, Organe, Organismen, Ökosysteme) fördern das Abstraktionsvermögen und schulen multiperspektivisches und logisches Denken.
Die  von der Fachkonferenz Biologie der Rabanus-Maurus-Schule festgelegten inhaltlichen Schwerpunkte  der unterrichtlichen Arbeit,  
1.    Ernährungs- und Verbraucherbildung,
2.    Ökologische Bildung.
3.    und Suchtprävention
sind im Schulcurriculum verankert und sollen durch an die Lerninhalte angeschlossene authentische Lernangebote (z.B. Tag des gesunden Frühstückes in der Jahrgangsstufe 5), praktische Arbeiten (z.B. Anlegen eines Herbariums oder Baumtagebuches in der Jahrgangsstufe 7), Expertenvorträge (z.B. zur Organspende und zur Alkoholprävention in der Jahrgangsstufe 9)  und Bezüge zur Lebenswelt der Lernenden gezielt und nachhaltig vertieft werden.
Die Umsetzung der unterrichtlichen Ziele für das Fach Biologie wird durch
•    die enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern (Klinikum Fulda, Biosphärenreservat Rhön, Caritas Behindertenhilfe, St. Antoniusheim),
•    die Gestaltung des Schulgeländes als Erfahrungsraum (Pflanzung heimischer Gehölze, Insektenhotel, Nistkästen, Unterrichtsraum im  Freien, Schulteich)
•    die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung und Pflege der schulischen Projekte (Schulteich, Schulaquarien, Hühnerhaltung)
•    die Durchführung von Exkursionen,
•    und die Einbeziehung von außerschulischen  Experten
besonders unterstützt.

Dr. Christine Ziegler

Außerschulische Lernorte - Gestaltung des Schulgeländes als Erfahrungsraum

Die Gestaltung des Schulgeländes ermöglicht die unmittelbare Naturerfahrung im Rahmen des Unterrichts durch

  • Pflanzung heimischer Gehölze,
  • Aufstellung eines Insektenhotels,
  • Anbringung von Nistkästen,
  • Gestaltung eines Unterrichtsraumes im Freien,
  • Renaturierung und Pflege des Teichs auf dem Caritasgelände und Nutzung als Schulteich,
  • und die Einrichtung von Schulaquarien und deren Pflege durch die Schüler

Unser Schulteich

Der Schulteich wird das ganze Jahr über regelmäßig als Unterrichtsort im Freien von den Klassen aufgesucht. Die Kinder erfahren dabei die vielfältigen Vorgänge der Natur hautnah und unmittelbar. Außerdem lernen sie grundlegende wissenschaftliche Methoden der Gewässeruntersuchung kennen.
Der Teich gehört zum Gelände der Caritas Behindertenhilfe. Die Sanierung des Teiches war mit einem erheblicher materiellen und finanziellen Aufwand verbunden, der nur durch die gute Zusammenarbeit des Grünflachenamtes Fulda, der Unteren Naturschutzbehörde, des Biosphärenreservats Rhön, und Caritas Behindertenhilfe gestemmt werden konnte.
Dr. Christine Ziegler