respektdigital_2017a08.06.2017 | Regierungssprecher Michael Bußer diskutierte mit Schülern der Rabanus-Maurus-Schule über ihre Erfahrungen in den sozialen Medien. Die Hessische Landesregierung hat das „Jahr des Respekts“ ausgerufen, um ein deutliches Zeichen gegen Hass, Beleidigungen und Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft zu setzen. In einer landesweiten Kampagne wirbt sie durch verschiedene Aktionen und Projekte für Werte wie Toleranz, Fairness, Anerkennung und Hilfsbereitschaft. Ein Themenschwerpunkt liegt auf den neuen Medien, weil z.B. Cybermobbing und Hasskommentare in sozialen Netzwerken weit verbreitet sind.
| Presseartikel (FZ vom 10.06.2017)

Deshalb hat das Projekt „Respekt digital“ einen besonderen Stellenwert. Es wird in Kooperation mit der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) veranstaltet. In einem mehrtägigen Workshop können sich die teilnehmenden Jugendlichen unter Anleitung von Medienprofis mit den Auswirkungen von Hetze und Hass im Internet beschäftigen und eigene Medienproduktionen herstellen, die für mehr Respekt in den sozialen Medien werben.
Eine von insgesamt fünf hessischen Schulen, die für das Projekt ausgewählt wurden, ist die Rabanus-Maurus-Schule Fulda. Dort informierte sich heute Vormittag der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, über den Stand des Projekts und diskutierte mit den interessierten Schülerinnen und Schüler der Klasse E-10c über ihre Erfahrungen in den sozialen Medien. In dem Gespräch ging es u.a. um die Frage, welche Möglichkeiten die Politik hat, gegen Beleidigungen, Cybermobbing oder Hasskommentare vorzugehen. Bußer betonte besonders den Aspekt, dass man Hatespeech und Fake-News mit einem Gegendruck erwidern müsse, um so ein Bewusstsein der Gesellschaft für die Schattenseiten sozialer Medien zu schaffen und (wieder) mehr Toleranz und Respekt zu erreichen.
Am 08. und 09. Juni 2017 findet für die Schülerinnen und Schüler der E-10c zunächst eine Art Inputphase zur Medienbildung statt, am 21. und 22. Juni 2017 geht es dann an die eigenen Medienproduktionen.